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Lüften in der Corona – Zeit

Coronavirus: Kipplüftung vermeiden, Lüften lernen!

Das Thema „richtiges Lüften“ beschäftigt uns eigentlich schon immer. Sei es um die Luftqualität im Raum zu verbessern, oder die Feuchtigkeit aus dem inneren der Räume zu bekommen. Nur wie lüftet man eigentlich in Zeiten von Corona richtig?

Mit Beginn der kühleren Jahreszeit halten wir uns wieder viel mehr im Inneren auf. Die Schule hat wieder begonnen und viele Betriebe holen ihre Mitarbeiter aus den Homeoffices zurück in die Büros. Damit bekommt das Thema „richtiges Lüften“ wieder einen wichtigen Stellenwert – gerade in Zeiten mit Corona.

Aerosole haben eine wichtige Bedeutung bei der Verbreitung von Corona. Wenn sich Menschen in Räumen aufhalten belastet dies die Luftqualität. Durch das Atmen wird Sauerstoff im inneren verbraucht, und Feuchtigkeit und Aerosolen werden ausgeatmet. Aerosolen können mit Krankheitserregern belastet sein, welche von anderen eingeatmet werden.

Die Luftqualität in Innenräumen wird mit der Pettenkofer – Zahl angegeben. Der Grenzwert für eine gute Luftqualität liegt bei 1.000 ppm CO2.

Wir verbinden oft die Temperatur im Raum mit der Luftqualität. Das ist aber völlig falsch. Eine gute Luftqualität hat mit der Temperatur überhaupt nichts zu tun. Zahlreiche Studien haben gezeigt, dass die meisten Menschen kein Gefühl dafür haben, wann gelüftet werden muss, um den Grenzwert nicht zu überschreiten.

Wissenschaftler empfehlen deshalb Leitfäden zur Fensterlüftung zu beachten. Hier gibt es Leitfäden vom Umweltbundesamt und die Arbeitsstättenrichtlinie ASR 3.6. (links sind unten).

Hält man sich an diese Leitfäden, stellt man fest, dass viel öfters gelüftet werden muss – als es das eigene Empfinden einem sagt. Eine gute Möglichkeit das Lüften richtig zu lernen sind CO2 – Messungen. Ist der CO 2 wert erhöht – steigt auch die Belastung der Luft mit Aerosolen und somit mit den gefährlichen Erregern. Somit ist diese Messung ein guter Indikator für die Luftqualität. CO2 Messungen lassen sich schon mit einfachen Geräten messen und überwachen.

 

 

Ein großes Übertragungsrisiko besteht laut Robert-Koch-Institut vor allem bei längerem Aufenthalt in kleinen, schlecht belüfteten Räumen. Als gut belüftet gelten Räume, die die Pettenkofer – Zahl unterschreiten.

Ein extremeres Lüften halten Wissenschaftler im Moment nicht für notwendig – man sollte aber die geltenden Regeln zum richtigen Lüften anwenden.

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